Superglänzende Leuchtkästen mit Grafiken machen Ihre Veranstaltung einzigartig und attraktiv. Freistehend, an der Wand montiert, an der Decke montiert, dynamisch – diese verschiedenen Arten von Leuchtkästen können individuelle Anforderungen für jede Veranstaltung erfüllen.
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Häufig gestellte Fragen zu SEG
Der folgende Inhalt behandelt den gesamten SEG-Prozess, von der grundlegenden Definition bis zum Herstellungsprozess. Weitere Details finden Sie im Blog: Was ist eine SEG Lightbox?
Frage 1: Was ist SEG? Wie ist es aufgebaut?
SEG ist die Abkürzung für Silicone Edge Graphics. Es handelt sich um ein fortschrittliches, hochauflösendes Textil-Visualisierungssystem. Im Kern besteht es aus einem weichen Silikonstreifen, der präzise um den Rand eines hochwertigen Polyestergewebes genäht wird. Diese SEG-Grafik mit dem Silikonstreifen lässt sich exakt in die Nuten des passenden SEG-Leuchtkastenprofils einbetten. Durch das vollständige Einpressen der Grafik in die Nut entsteht durch die Gewebespannung eine extrem ebene Oberfläche, ähnlich einem Trommelfell, wodurch ein nahezu rahmenloser, hochwertiger Darstellungseffekt erzielt wird.
Frage 2: Was sind die wichtigsten technologischen Vorteile von SEG im Vergleich zum herkömmlichen Tintenstrahldruck?
Die Popularität von SEG beruht auf seinen zahlreichen bahnbrechenden Innovationen in der technischen Logik und der visuellen Präsentation, die sich vor allem in folgenden Dimensionen widerspiegeln:
I. Flachheit und visuelle Ästhetik: Dank eines speziellen Spannungssystems löst SEG die bei herkömmlichen Grafiken üblichen Probleme wie Falten, Wellen und Durchhängen vollständig. Die rahmenlose Gestaltung verleiht SEG eine starke visuelle Wirkung in Geschäftsräumen.
II. Effiziente und unkomplizierte Installation: SEG-Grafiken ermöglichen eine werkzeuglose Montage. Selbst Laien können die Grafiken in wenigen Minuten durch Andrücken des Silikonstreifens austauschen. Dadurch ist SEG die optimale Wahl für Einzelhandelsgeschäfte und temporäre Ausstellungen, die ihr visuelles Erscheinungsbild häufig ändern.
III. Logistikeffizienz und Langlebigkeit: SEG-Textilgrafiken sind leicht und robust und lassen sich daher falten und transportieren. Im Vergleich zu empfindlichen, starren Platten oder sperrigen Inkjet-Textilien reduziert SEG die Transportkosten erheblich. Darüber hinaus sind hochwertige SEG-Grafiken farbecht, können gereinigt werden, um ihr Aussehen wiederherzustellen, und sind sehr gut wiederverwendbar.
IV. Umweltschutz und Nachhaltigkeit: Der SEG-kompatible Leuchtkastenrahmen ist wiederverwendbar. Die von SEG eingesetzte Sublimationsdrucktechnologie verwendet vorwiegend umweltfreundliche, wasserbasierte Tinten und erfüllt somit moderne Umweltstandards für nachhaltiges Bauen und Ausstellungsräume.
Frage 3: Welche professionellen Vorbereitungen sind vor dem Drucken von SEG-Grafiken erforderlich?
Die SEG-Produktion ist kein Direktdruck; die Druckvorstufe bestimmt unmittelbar die Kompatibilität des Endprodukts:
I. Auswahl der physikalischen Materialeigenschaften: Je nach Anwendungsfall müssen geeignete SEG-spezifische Substrate ausgewählt werden. Beispielsweise erfordert SEG für Leuchtkästen eine ausgezeichnete Lichtstreuung und -durchlässigkeit, während bei SEG für Hintergrundwände die Lichtundurchlässigkeit (Verdunkelung) berücksichtigt werden muss.
II. Präzise Skalierungs- und Kompensationsberechnungen: Da der Stoff während des anschließenden Sublimationsprozesses schrumpft, müssen Techniker die Größe der SEG-Grafik anhand der spezifischen Schrumpfungsrate des Stoffes (üblicherweise zwischen 2 % und 4 %) bei der Gestaltung des Druckergebnisses präzise kompensieren. Zudem muss ausreichend Platz für die umliegenden Silikonstreifen eingeplant werden, um nach der Installation die richtige Spannung zu gewährleisten.
Frage 4: Welche Druckverfahren werden typischerweise zur Herstellung von SEG-Grafiken verwendet?
Der derzeit anerkannte Industriestandard für den SEG-Druck (Self-Enhanced Graphics) ist der digitale Farbsublimationsdruck.
Das Prinzip dieses Verfahrens beruht darauf, dass bei hohen Temperaturen (ca. 200 °C) eine spezielle Tinte direkt vom festen in den gasförmigen Zustand sublimiert wird und in die Molekularstruktur der Polyesterfasern eindringt. Mit sinkender Temperatur wird die Farbe dauerhaft in den Fasern fixiert. Dieses Verfahren ist für SEG entscheidend, da es verhindert, dass die Farbe beim Dehnen des Bildes reißt oder abblättert. Darüber hinaus verleiht die Farbsublimation SEG eine extrem hohe Farbsättigung und Auflösung, ein mattes Finish und verhindert Blendung und Reflexionen unter Scheinwerferlicht.
Frage 5: Welche wichtigen Nachbearbeitungsschritte sind nach dem Druckvorgang bei SEG erforderlich?
Die Nachbehandlung ist die letzte Hürde, um einen nahtlosen Sitz des SEG im Profilschlitz zu gewährleisten:
I. Präzisionsschnitt: Das SEG-Motiv wird mithilfe eines hochpräzisen Laserschneiders anhand digitaler Koordinaten ausgeschnitten. Die hohe Temperatur des Lasers versiegelt die Stoffkanten und verhindert so ein Ausfransen beim anschließenden Dehnen.
II. Kedernaht: Dies ist der technisch anspruchsvollste Schritt bei der SEG-Produktion. Der Silikonkeder muss gleichmäßig und glatt entlang der Bildkanten angenäht werden. Ungleichmäßige Nahtspannung führt nach der SEG-Montage zu Faltenbildung oder Beschädigungen an den Ecken.
III. Qualitätskontrolle des Endprodukts (QC): Bevor das SEG-Bild das Werk verlässt, wird es in der Regel einer Probeinstallation auf einem Standard-Testgestell unterzogen, um sicherzustellen, dass die Bildspannung den technischen Anforderungen entspricht und somit eine perfekte, nahtlose Einfügung für den Kunden vor Ort gewährleistet ist.
Detail der hinterleuchteten Leuchtbox
Die freistehenden LED-Leuchtkästen mit Hintergrundbeleuchtung verfügen über einen im Rahmen integrierten LED-Lichtstreifen, der durch die Stoffgrafik hindurch ein helles LED-Licht abgibt und Ihr Design von innen heraus in Szene setzt. Diese nahtlosen, gespannten SEG-Leuchtkästen aus Stoff erzeugen eine visuell beeindruckende Präsentation. Sie können als freistehende Leuchtkästen verwendet oder in geraden oder 90-Grad-Winkeln zu großen, hinterleuchteten LED-Displays verbunden werden. Die Frame Plus® LED-Stoffleuchtkästen lassen sich werkzeuglos montieren und werden mit einer speziell entwickelten Tasche für die einfache Aufbewahrung und den Transport zu Veranstaltungen geliefert.
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Neben Leuchtkastenprodukten können Sie auch modulare Leuchtkastenständer, faltbare Stoffrahmenständer, faltbare Leuchtkästen , Pop-up-Displayständer und andere Produkte auswählen.
